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Bombardierung Kümmertshausen 20. / 21. Juni 1943

© by Patrick Schlenker 2026

In der Nacht auf Montag, 21. Juni 1943, kam es zu mehrfachen Verletzungen des schweizerischen Luftraums durch fremde Flugzeuge. Laut amtlicher Mitteilung überflog eine grössere Anzahl Maschinen das Land ostwärts und verliess es in der Gegend Konstanz–Altenrhein; weitere Verbände querten die Schweiz südwärts und flogen bei Poschiavo sowie im Raum Lugano und Chiasso wieder hinaus.

Im Kanton Thurgau gingen dabei an mehreren Stellen Bomben nieder. Bei Kümmertshausen (Gemeinde Erlen) wurden drei Personen getötet und eine weitere verletzt.

In der Zeitschrift „Die Berner Woche“ wird der Zusammenhang konkret benannt: Alliierte Bomberformationen griffen Friedrichshafen an. In Kümmertshausen sei der Landwirt Wellauer mit seinen zwei Söhnen vor das Haus gegangen.

 

Jonschwil und Hasleberg

In Jonschwil und Hasleberg bei Frauenfeld fielen Brandbomben, die nur begrenzten Schaden anrichteten. 

Der Vorfall steht zeitlich und räumlich im Zusammenhang mit dem britischen Nachtangriff auf Friedrichshafen am Bodensee, der unter anderem auf die dortigen die Zeppelinwerke, Rüstungs- bzw. Radaranlagen zielte - "Operation Bellicose“.